VAKANT // Kaden tobt sich zunächst unter Zuhilfenahme seines Percussion-Parks und verschiedener Tempi-Wechsel mit dem Track Rhythma aus, welcher über einem freundlich-monoton und warm angelegten Backing seinen rasselnden Charme versprühen darf. Ein laszives Mini-Vocal stellt die Verbindung zum jeweiligen Instrumentierungs-Add her und verleiht einen melodiösen Charakter. Der Titeltrack Myal arbeitet mit einer schiebenden Speed Garage-Bassline, die allerdings im Hintergrund waltet, perkussiver Unterstützung und einigen, dramatischen Bläser-Sätzen, welche einem Streets Of San Francisco-Soundtrack entsprungen zu sein scheinen. Obeah führt den Trip zu ethnischen Randgruppen dann in Vocal-affiner Form weiter, hier dürfen Hörner, Chöre und Chants das Gesamtbild prägen und den Rave tiefer in den Dschungel verlagern. Phat. Phunky. Phusiontechno.
Einen aktuellen Mix von Mathias Kaden findet Ihr übrigens hier, auf dem immer wieder checkenswerten Audio-Blog von Special J.
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